Wie Stiftungen die Zukunft ihrer Fördertätigkeit gestalten und neue Zusammenarbeitsformen angehen.
Wie viel Unternehmergeist soll in der Fördertätigkeit gemeinnütziger Stiftungen stecken? Schliesst Gemeinnützigkeit Gewinn aus? Der ehemalige UBS-Konzernchef Peter Wuffli meint: Nein. Mit der Stiftung Elea bekämpft er Armut. Sie setzt auf Unternehmertum, um jene zu unterstützen, die mit weniger als 150 Dollar pro Jahr auskommen müssen. Die Stiftung fördert Modelle, die eine Zukunft ohne Unterstützung anstreben. Die Stiftungswelt ist im Wandel. Neue Finanzierungsmodelle, wie sie gerade auch in der Venture Philanthropy getätigt werden, sind Teil des Wandels. Mit neuen Ansätzen macht sich der Philanthropiesektor bereit, um für die gesellschaftlichen Herausforderungen Lösungen zu bieten. Dabei werden zunehmend neue Formen der Förderung erprobt. Das traditionelle projektbezogene Engagement steht auf dem Prüfstand. Die Verantwortlichen im Philanthropiesektor hinterfragen ebenso Entscheidungskompetenzen. Mit kollaborativen Ansätzen wird die Bevölkerung involviert – und sie entscheidet, wie bei der SKKG-Stiftung in Winterthur, gar über die Vergabe der Gelder. Und auch intern ändern sich die Strukturen. So hat die Stiftung IdéeSport die internen Hierarchien abgeschafft.
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