«Add Venture» Ausgabe 1/2022

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«Add Venture»

Wie Stif­tun­gen die Zukunft ihrer Förder­tä­tig­keit gestal­ten und neue Zusam­men­ar­beits­for­men angehen.

Wie viel Unter­neh­mer­geist soll in der Förder­tä­tig­keit gemein­nüt­zi­ger Stif­tun­gen stecken? Schliesst Gemein­nüt­zig­keit Gewinn aus? Der ehema­lige UBS-Konzern­chef Peter Wuffli meint: Nein. Mit der Stif­tung Elea bekämpft er Armut. Sie setzt auf Unter­neh­mer­tum, um jene zu unter­stüt­zen, die mit weni­ger als 150 Dollar pro Jahr auskom­men müssen. Die Stif­tung fördert Modelle, die eine Zukunft ohne Unter­stüt­zung anstre­ben. Die Stif­tungs­welt ist im Wandel. Neue Finan­zie­rungs­mo­delle, wie sie gerade auch in der Venture Phil­an­thropy getä­tigt werden, sind Teil des Wandels. Mit neuen Ansät­zen macht sich der Phil­an­thro­pie­sek­tor bereit, um für die gesell­schaft­li­chen Heraus­for­de­run­gen Lösun­gen zu bieten. Dabei werden zuneh­mend neue Formen der Förde­rung erprobt. Das tradi­tio­nelle projekt­be­zo­gene Enga­ge­ment steht auf dem Prüf­stand. Die Verant­wort­li­chen im Phil­an­thro­pie­sek­tor hinter­fra­gen ebenso Entschei­dungs­kom­pe­ten­zen. Mit kolla­bo­ra­ti­ven Ansät­zen wird die Bevöl­ke­rung invol­viert – und sie entschei­det, wie bei der SKKG-Stif­tung in Winter­thur, gar über die Vergabe der Gelder. Und auch intern ändern sich die Struk­tu­ren. So hat die Stif­tung Idée­S­port die inter­nen Hier­ar­chien abgeschafft.

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